Feldwirtschaft

© Andraschek-Holzer

© Andraschek-Holzer

Ökonomisch, ökologisch und sozial

Im Feldbau wird eine Fläche von rund 2.200 Hektar nach den Kriterien des integrierten Pflanzenbaues bewirtschaftet.

Die Gutsverwaltung Hardegg wurde schon mehrfach für die nachhaltige Bewirtschaftung ausgezeichnet: Der Betrieb hält das exklusive DLG Nachhaltigkeitszertifikat, welches ökonomische, ökologische und soziale Indikatoren prüft.

Außerdem hat McDonalds Quality Management den Betrieb als „Flagship Farm“ hervorgehoben – ein Zeichen für qualitativ hochwertige Rohstoffe und ökologische Bewirtschaftung.

© Huger

© Huger

Nachhaltiger Umgang mit der Ressource Wasser

Der Wasserhaushalt ist aufgrund der geringen Regenfälle eine besondere Herausforderung für den Betrieb und die Erzeugung hochwertiger Produkte. Um schonend mit der wertvollen Ressource Wasser umzugehen, hat die Gutsverwaltung Hardegg ein ausgeklügeltes System der Wasserspeicherung in Gräben und Altarmen der Pulkau umgesetzt. So kann für die Notzeit vorgesorgt und ein Beitrag zur Verbesserung des Kleinklimas geleistet werden.

Ein EU-5b-Projekt zur Renaturierung des Flusses Pulkau im Fließbereich der Gutsverwaltung Hardegg war für das
Land beispielgebend. Das Projekt hat viel zum verbesserten regionalen Wasserhaushalt und damit zur nachhaltigen Landwirtschaft beigetragen.

© N.U. Agrar

© N.U. Agrar

Gute Böden als Qualitätsgrundlage

Eine hochwertige Fruchtfolge, bestehend aus Getreide, Hackfrüchten, Leguminosen und Kreuzblütlern, sichert gemeinsam mit dem Zuführen von betriebseigenem organischem Wirtschaftsdünger die Bodenfruchtbarkeit. Das
fördert den Humusgehalt der Böden.

Die punktgenaue Feldberegnung stabilisiert die Erträge und Qualitäten bei Kartoffeln, Zuckerrüben, Mais und Getreide.

Die Gutsverwaltung Hardegg kann so Jahr für Jahr Grundnahrungsmittel in einer Größenordnung erzeugen und vermarkten, welche umgerechnet die Versorgung einer mittleren Stadt sicherstellt.

© Gutsverwaltung Hardegg

© Gutsverwaltung Hardegg

Nachhaltige Kreislaufwirtschaft

Eigene Feldprodukte werden in der eigenen Futtermischanlage zu hochwertigen Futtermitteln für Muttersauen,
deren Ferkel und für Jungsauen sowie Mastschweine verarbeitet.

Der organische Wirtschaftsdünger der Schweine wird gemäß dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft wieder den Feldern zugeführt und verbessert so die Bodenfruchtbarkeit und das Bodenleben.