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	<description>Gutsverwaltung Hardegg</description>
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		<title>Maximilian Graf Hardegg (Seefeld-Kadolz/Österreich) neuer Vorsitzender des DLG-Fachzentrums Landwirtschaft</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 12:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Hauptausschuss des Fachzentrums Landwirtschaft der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat auf seiner Sitzung anlässlich der DLG-Wintertagung in Münster/Westfalen den Landwirt Maximilian Graf Hardegg aus Seefeld-Kadolz (Österreich) zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt auf den Landwirt René Döbelt (Nemt/Sachsen), der nach zwei Wahlperioden auf eine weitere Kandidatur verzichtet hatte. Maximilian Graf Hardegg (45 Jahre) engagiert sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hauptausschuss des Fachzentrums Landwirtschaft der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat auf seiner Sitzung anlässlich der DLG-Wintertagung in Münster/Westfalen den Landwirt Maximilian Graf Hardegg aus Seefeld-Kadolz (Österreich) zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt auf den Landwirt René Döbelt (Nemt/Sachsen), der nach zwei Wahlperioden auf eine weitere Kandidatur verzichtet hatte. Maximilian Graf Hardegg (45 Jahre) engagiert sich seit Jahren stark in der DLG. Er ist Mitglied im DLG-Vorstand und im DLG-Gesamtausschuss sowie Vorsitzender des Ausschusses für Betriebsführung, Mitglied im Club der Europäischen Schweineproduzenten (European Pig Producers Club/EPP) und Mitglied in der Arbeitsgruppe Nachhaltige Landwirtschaft, in der er sich sehr für die Umsetzung der Nachhaltigkeit in landwirtschaftlichen Betrieben einsetzt. So wurde sein Betrieb als einer der Ersten nach dem DLG-Nachhaltigkeitsstandard zertifiziert, der ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeitsindikatoren mit den zugehörigen Zielwertbereichen umfasst.</p>
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		<title>Pulkautal &#8211; &#8220;Region mit touristischem Potenzial&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 10:19:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hardegg-Info]]></category>

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		<description><![CDATA[Interview mit Dr. Simon Gspan Hardegg Info: Herr Dr. Gspan, das nördliche Weinviertel besticht seine Besucher unter anderem durch die abwechslungsreiche Kulturlandschaft, die Ruhe und die ästhetische Weite. Wie beurteilen Sie das touristisch-wirtschaftliche Potenzial dieser agrarisch geprägten Region? Dr. Gspan: Die Region hat zweifelsohne touristisches Potenzial, welches jedoch derzeit noch brach liegt. Die Chance für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Interview mit Dr. Simon Gspan</h1>
<h2>Hardegg Info:</h2>
<p>Herr Dr. Gspan, das nördliche Weinviertel besticht seine Besucher unter anderem durch die abwechslungsreiche Kulturlandschaft, die Ruhe und die ästhetische Weite. Wie beurteilen Sie das touristisch-wirtschaftliche Potenzial dieser agrarisch geprägten Region?</p>
<h2>Dr. Gspan:</h2>
<p>Die Region hat zweifelsohne touristisches Potenzial, welches jedoch derzeit noch brach liegt. Die Chance für die Region liegt in einer behutsamen Entwicklung und der Konzentration auf zwei bis drei Schwerpunkte. Eine Beschränkung auf einige Nischenprodukte und das Bekenntnis, kein Angebot für alle schaffen zu wollen, würde die Region von anderen abheben. &#8220;Die Region empfiehlt sich nur für anspruchsvolle Gäste&#8221; wäre ein tolles Bekenntnis, wobei anspruchsvoll nichts mit Sternen und Hauben zu tun hat. Jene Gäste sind willkommen, die das Angebot der Region schätzen. Es sollte auch bewusst auch nach außen kommuniziert werden, wer Abenteuer oder Action sucht, ist hier fehl am Platz. Eine bestimmte touristische Belebung – ob Tages- und Ausflugstourismus oder Aufenthaltstourismus – erfordert aber auch eine kritische Masse an qualitativen touristischen Basiseinrichtungen, wie Beherbergung und Verpflegung. Auch hier hat die Region, abgestimmt auf die Nischenangebote und die Besonderheiten der Region, Chancen im zukünftigen Angebot neue Wege zu gehen.</p>
<h2>Hardegg Info:</h2>
<p>Was braucht es, um eine sinnvolle kleinregionale touristische Entwicklung ins Laufen zu bringen?</p>
<h2>Dr. Gspan:</h2>
<p>Es braucht die Einsicht der Notwendigkeit, sich mit den zukünftigen, touristischen Entwicklungen der Region auseinandersetzen zu müssen. Nicht weil es einige wollen, sondern weil es für die Region wichtig und notwendig ist. Es braucht das ehrliche Bekenntnis der Regions-Gemeindeverantwortlichen, sich offen mit dem Thema der Tourismusentwicklung auseinanderzusetzen, Alternativen abzuwägen und auch das Bekenntnis, zu den Ergebnissen zu stehen und die notwendigen Schritte auch umzusetzen. Es braucht eine kleine Arbeitsgruppe in der Region, die den Entwicklungsprozess begleitet und dann auch die Umsetzung betreut.</p>
<h2>Hardegg Info:</h2>
<p>Vielerorts hat man das Gefühl, dass die finanziellen Zwänge der Gemeinden zu übereilten Aktionen führen, nach dem Motto &#8220;Ich nehme alles, was kommt&#8221;. Haben Ihrer Meinung nach das Pulkautal, gemeinsam mit den benachbarten Kleinregionen, das touristische Potenzial zur wirtschaftlichen Wohlstandsentwicklung auf breiter Basis?</p>
<h2>Dr. Gspan:</h2>
<p>Die mögliche regionale Wertschöpfung aus dem Tourismus muss realistisch betrachtet werden. Die Region hat das Potenzial, dass der Tourismus mittel- bis langfristig zu einem von mehreren Standbeinen entwickelt werden kann. Eine Wohlstandsentwicklung auf breiter Basis sehe ich derzeit aber nicht. Darin liegt ja auch die große Gefahr, dass die Gemeinden den kurzfristigen Erfolg suchen und sich somit die Langfristchancen verbauen. Die Region hat die Möglichkeiten, sich auf mehrere Standbeine zu stellen, die harmonisch nebeneinander, ja sogar miteinander funktionieren können. Durch voreilige Schnellschüsse wird jedoch oft eine Entwicklungschance verbaut. Auch aus diesem Grund ist es wichtig, einen Masterplan für die regionale Entwicklung zu erarbeiten und klar festzulegen: Was will ich in Zukunft? Was will ich nicht? Was geht nebeneinander, was nicht? Wo will ich in zehn Jahren stehen? Was muss ich tun, um dahin zu kommen? In diesem Masterplan müssen Fragen des Tourismus genauso integriert werden wie die Themen Verkehr, Wirtschaftsentwicklung, Energie etc.</p>
<h2>Dr. Simon Gspan ist Geschäftsführer und Senior Consultant der ETB Edinger Tourismusberatung und unter anderem verantwortlich für die Tourismusentwicklung auf kommunaler und regionaler Ebene und die Optimierung touristischer Destinationen. Die Edinger Tourismusberatung hat seit ihrer Gründung im Jahr 1970 über 5.000 private Hotelbetriebe, touristische Destinationen, Freizeitinfrastrukturbetriebe und öffentliche Auftraggeber betreut.</h2>
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		<title>&#8220;Wir haben es in der Hand, den Hunger zu besiegen!&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 09:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hardegg-Info]]></category>

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		<description><![CDATA[Interview mit Prof. Dr. Matin Qaim zum Thema Welternährung und europäische Landwirtschaft Hardegg-Info: Herr Prof. Qaim, in den letzten zwölf Jahren ist die Weltbevölkerung um eine Milliarde auf sieben Milliarden gewachsen. Die Prognosen gehen von einem kontinuierlichen Anstieg auf neun Milliarden aus. Knapp eine Milliarde Menschen leidet schon heute an Hunger und Unterernährung – wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Interview mit Prof. Dr. Matin Qaim zum Thema Welternährung und europäische Landwirtschaft</h1>
<h2>Hardegg-Info:</h2>
<p>Herr Prof. Qaim, in den letzten zwölf Jahren ist die Weltbevölkerung um eine Milliarde auf sieben Milliarden gewachsen. Die Prognosen gehen von einem kontinuierlichen Anstieg auf neun Milliarden aus. Knapp eine Milliarde Menschen leidet schon heute an Hunger und Unterernährung – wird der Hunger der &#8220;Erbfeind&#8221; der modernen Welt?</p>
<h2>Prof. Dr. Qaim:</h2>
<p>Das könnte durchaus passieren. Dass heute im 21. Jahrhundert, in dem alle Möglichkeiten da wären, um den Hunger zu bezwingen, jeder siebte Erdenbürger unterernährt ist, halte ich für eine Schande. Wenn wir nicht vorausschauend denken und handeln, könnte die Zahl der hungernden Menschen weiter ansteigen. Aber wir haben es in der Hand! Wenn es uns gelingt, heute die Weichen so zu stellen, dass die globale Lebensmittelproduktion nachhaltig gesteigert und die strukturellen Ursachen von Armut aus dem Weg geräumt werden können, dann ist der Hunger zu besiegen.</p>
<h2>Hardegg-Info:</h2>
<p>Teile Europas verfügen über die weltweit fruchtbarsten Ackerbaugebiete, nachhaltige Anbauweisen unter gemäßigten Klimabedingungen und eine Vielzahl gut ausgebildeter Landbewirtschafter. Das Ganze bei relativ sicheren politischen Verhältnissen. Welche Aufgaben im Bereich Welternährung fallen Europa und den Landwirten zu und welche nicht?</p>
<h2>Prof. Dr. Qaim:</h2>
<p>In einer Welt, in der wir es mit globalen Ressourcenknappheiten und Klimawandel zu tun haben, müssen überall die Ressourcen so effizient wie möglich genutzt werden. Natürlich trägt auch die europäische Landwirtschaft mit ihren überwiegend günstigen Produktionsbedingungen eine besondere Verantwortung, die globale Versorgungslage zu verbessern. Die europäische Landwirtschaft sollte sich deutlicher am Ziel der nachhaltigen Produktivitätssteigerung orientieren. Eine hohe Produktivität zu erreichen bedeutet aber nicht nur, hohe Erträge pro Fläche oder pro Tier. Alle Ressourcen müssen mit berücksichtigt werden, inklusive des vor- und nachgelagerten Bereichs, also z. B. Dünger oder Futtermittel. Hierzu müssen die politischen Rahmenbedingungen richtig gesetzt werden.</p>
<h2>Hardegg-Info:</h2>
<p>Warum ist das Thema der globalen Ernährungssicherung kein Ziel der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)? Wieso gibt es in Europa keine Koordination zwischen Entwicklungshilfe und Agrarpolitik – im Gegensatz zu den USA, wo mit dem Programm &#8220;US Food for Aid&#8221; aktiv Nothilfe geleistet wird?</p>
<h2>Prof. Dr. Qaim:</h2>
<p>In der GAP ging es in den letzten Jahrzehnten vor allem darum, die europäische Landwirtschaft zu protektionieren. Mit den derzeitigen Reformbemühungen versucht man, alten Politikinstrumenten neue Begründungen zu geben. Den wirklich wichtigen Zielen wird man damit nicht gerecht. Die weltweite Ernährungssicherung muss deutlicher als Ziel in der GAP verankert werden. Natürlich ist auch der Umweltschutz ein ganz wichtiger Aspekt, aber hierfür sollte man konkrete Ziele definieren, die dann mit neuen Instrumenten in effizienter Weise verfolgt werden. Das ist momentan leider nicht zu beobachten. Agrarpolitische Maßnahmen sind stets auf ihre Folgen für die Welternährung zu überprüfen. Das von Ihnen angesprochene amerikanische Food Aid Programm ist allerdings kein nachahmenswerter Ansatz.</p>
<h2>Hardegg-Info:</h2>
<p>Welternährung und Ernährungssicherheit sind Herausforderungen globalen Ausmaßes. Diese werden nur mit einer effizienten Nutzung von Ressourcen (Boden, Wasser, Nährstoffe etc.) bewältigt werden können. Für Landwirte in Gunstlagen bedeutet dies das Streben nach nachhaltiger Produktivitätssteigerung. Wo sehen Sie in Europa hierbei die größten Hindernisse?</p>
<h2>Prof. Dr. Qaim:</h2>
<p>Nachhaltige Produktivitätssteigerung erfordert technischen Fortschritt und die Nutzung der modernen Wissenschaft in all ihren Facetten. Leider ist die gesellschaftliche Akzeptanz von neuen Agrartechnologien in Europa eher gering. Wenn wir mit Blick auf die globalen Herausforderungen nachhaltige Produktionssysteme entwickeln wollen, brauchen wir dazu auch neue Technologien. Die häufig beobachtete Romantisierung einer traditionellen Landwirtschaft hilft da nicht weiter. Wissenschaft, Politik, Medien und Interessengruppen sind aufgerufen, öffentliche Aufklärung zu betreiben und die komplexen globalen Zusammenhänge besser verständlich zu machen.</p>
<p>Herr Prof. Dr. Qaim, wir danken für das Gespräch!</p>
<h2>Prof. Dr. Matin Qaim ist Agrarökonom und Professor für Welternährungswirtschaft an der Universität Göttingen. In Forschung und Lehre beschäftigt er sich mit Fragen zu den Themen Hunger, Armut und ländlicher Entwicklung. Unter anderem untersucht er die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen neuer Technologien in Entwicklungsländern ebenso wie die Anbindung von Kleinbauern an Märkte und neue Wertschöpfungsketten. Qaim wurde mit verschiedenen Wissenschaftspreisen ausgezeichnet. 2010 wurde er als erster Preisträger mit dem Großen Internationaler DLG-Förderpreis für Wissenschaftliche Leistungen geehrt. Er ist Mitglied in Beratergremien für verschiedene nationale und internationale Organisationen, unter anderem im wissenschaftlichen Beirat für Agrarpolitik des deutschen Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).</h2>
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		<title>Hardegg-Info</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 12:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[home]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktuelle Ausgabe 33 01/2012 32 04/2011 Weitere Ausgaben:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Aktuelle Ausgabe</h1>
<h1>33 01/2012</h1>
<p><a href="http://www.hardegg.at/wp-content/uploads/hardegg_33_2011_v11_Kontroll.pdf"><img src="http://www.hardegg.at/wp-content/uploads/H Info 33.jpg" alt="" width="143" height="196" /></a></p>
<p>32 04/2011</p>
<p><a href="http://www.hardegg.at/wp-content/uploads/hardegg 32_2011_v08.pdf"><img src="http://www.hardegg.at/wp-content/uploads/H Info 32.jpg" alt="" width="143" height="196" /></a></p>
<p><a href="http://www.hardegg.at/wp-content/uploads/hardegg 31_2010.pdf"></a></p>
<p><a href="http://www.hardegg.at/?page_id=23">Weitere Ausgaben:</a></p>
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		<title>Hardegg-Infos Archiv</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 12:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[31. 31 06/2010 30. 30 10/2009 29. 29 5/2009 28. 28 12/2008 27. 27 9/2008 26. 26 5/2008 25. 25 1/2008 24. 24 6/2007 23. 23 2/2007 22. 22 6/2006 21. 21 12/2005 Sonderausgabe 2002]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>31. <a href="http://www.hardegg.at/wp-content/uploads/hardegg 31_2010.pdf">31 06/2010</a></p>
<p>30. <a href="http://www.hardegg.at/wp-content/hardegg-30_2009_v08.pdf">30 10/2009</a></p>
<p>29. <a href="http://www.hardegg.at/wp-content/hardegg-29_2009_v06.pdf">29 5/2009 </a></p>
<p>28. <a href="http://www.hardegg.at/wp-content/uploads/hardegg-28_2008_v07.pdf">28 12/2008</a></p>
<p>27. <a href="http://ha000583.host.inode.at/wp-content/uploads/hardegg-27_2008_v09.pdf">27 9/2008 </a></p>
<p>26. <a href="http://ha000583.host.inode.at/wp-content/hardegg-26_2008_v09.pdf" target="_blank">26 5/2008</a></p>
<p>25. <a href="http://ha000583.host.inode.at/wp-content/hardegg-25_2007_v08kontroll.pdf" target="_blank">25 1/2008</a></p>
<p>24. <a href="http://ha000583.host.inode.at/wp-content/hardegg-24_2007_v04kontroll.pdf" target="_blank">24 6/2007</a></p>
<p>23. <a href="http://ha000583.host.inode.at/wp-content/hardegg-23_2006_v101.pdf" target="_blank">23 2/2007</a></p>
<p>22. <a href="http://ha000583.host.inode.at/wp-content/hardegg-22_2006_v09.pdf" target="_blank">22 6/2006</a></p>
<p>21. <a href="http://ha000583.host.inode.at/wp-content/hardegg-21_2005_v10.pdf" target="_blank">21 12/2005</a></p>
<p><a href="http://ha000583.host.inode.at/wp-content/hardegg-sonder-2002-6s-v18.pdf" target="_blank">Sonderausgabe 2002</a></p>
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		<title>Erfolgreiche Zuchtarbeit</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 12:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Austromax-Jungsauen (100-110kg, Alter 190-220 Tage) der Gutsverwaltung Hardegg werden seit kurzem mit garantiert 14 funktionsfähigen Zitzen ausgeliefert, was durch konsequente Zuchtarbeit möglich wurde. Für den Landwirt bedeutet dies die Möglichkeit, mehr Ferkel an der Sau großzuziehen. Wichtig ist dabei, dass die Zitzen auch beim ersten Wurf schon angesäugt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Austromax-Jungsauen (100-110kg, Alter 190-220 Tage) der Gutsverwaltung Hardegg werden seit kurzem mit garantiert 14 funktionsfähigen Zitzen ausgeliefert, was durch konsequente Zuchtarbeit möglich wurde. Für den Landwirt bedeutet dies die Möglichkeit, mehr Ferkel an der Sau großzuziehen. Wichtig ist dabei, dass die Zitzen auch beim ersten Wurf schon angesäugt werden.</p>
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		<title>Folder Schweine &#8220;Austromax-Hybrid&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 06:59:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Contentbox]]></category>

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		<description><![CDATA[Austromax-Hybrid &#8211; beste Genetik für erfolgreiche Schweinehaltung. Hier klicken]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Austromax-Hybrid &#8211; beste Genetik für erfolgreiche Schweinehaltung.</h1>
<p><a title="Folder" href="http://www.hardegg.at/wp-content/uploads/hardegg_sonder_2011_6s_v17.pdf" target="_blank">Hier klicken</a></p>
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		<title>15. Agrardialog der Gutsverwaltung Hardegg</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 20:14:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agrardialog]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Gutsverwaltung Hardegg präsentiert aktuelle Studie: &#8220;Was erwartet die Gesellschaft von der Landwirtschaft?&#8221; &#160;  Die europäische Landwirtschaft steht vor großen Herausforderungen und Aufgaben. Mit der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für die Periode 2014-2020 werden sich auch die Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft ändern. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung wollte die Gutsverwaltung Hardegg erheben, was die österreichische Bevölkerung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Gutsverwaltung Hardegg präsentiert aktuelle Studie: &#8220;Was erwartet die Gesellschaft von der Landwirtschaft?&#8221;</h1>
<p>&nbsp; </p>
<h2>Die europäische Landwirtschaft steht vor großen Herausforderungen und Aufgaben. Mit der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für die Periode 2014-2020 werden sich auch die Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft ändern. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung wollte die Gutsverwaltung Hardegg erheben, was die österreichische Bevölkerung von der heimischen Landwirtschaft erwartet und wo sie deren wesentliche Verantwortung sieht. Zu diesem Zweck führte die Karmasin Motivforschung im Auftrag der Gutsverwaltung Hardegg eine Umfrage durch. Die Ergebnisse wurden anlässlich eines Agrardialogs am 16. Dezember 2010 in Wien vorgestellt.</h2>
<p>&nbsp; </p>
<h3>Repräsentative Studie: 500 Befragte</h3>
<p>Dr. Sophie Karmasin präsentierte gemeinsam mit DI Maximilian Hardegg die Ergebnisse der repräsentativen Studie in der 500 Personen aus ganz Österreich (ab 14 Jahren) befragt wurden. Ziel der Studie war es, das Wissen, die Erwartungen und die Zufriedenheit der österreichischen Bevölkerung in Bezug auf die österreichischen Landwirte zu erheben.</p>
<h3>Rund 80% mit Landwirten zufrieden</h3>
<p>Eines der wichtigsten Ergebnisse der Studie ist die Erkenntnis, dass die Österreicher die Versorgung mit bzw. der Erzeugung von qualitativ hochwertigen und leistbaren Lebensmitteln als die Aufgabe der Landwirtschaft sehen. Diese wird, neben Pflege und Erhalt der österreichischen Landschaft und Natur, als wichtigste Aufgabe genannt.<br />
Mit der Erfüllung dieser Aufgaben sind 79% der Befragten sehr zufrieden. &#8220;Eine so hohe Zufriedenheit unter der Bevölkerung war auch für uns sehr überraschend. Solch hohe Werte erhalten sonst nur Ärzte oder Apotheker&#8221;, weiß Studienautorin Dr. Sophie Karmasin zu berichten. Als weniger wichtig erachtet werden die Energieerzeugung durch Biomasse (Biodiesel, Bioethanol, Biogas) und die Brauchtumspflege. Themen, die den Umwelt- und Klimaschutz betreffen werden als wichtige Aufgaben der Landwirte genannt. Diese Themen sieht man aber derzeitig von den Landwirten nicht ausreichend erfüllt. Offenbar werden Aktivitäten der Landwirte im Bereich Klimaschutz, Umwelt- und Naturschutz sowie Erhalt der Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen zu wenig kommuniziert.</p>
<h3>Positives Image in Österreich</h3>
<p>Auch das Image der Landwirtschaft ist in Österreich sehr in Ordnung. So haben immerhin knapp 80 % der Befragten eine positive Meinung über die Landwirtschaft.<br />
Die österreichischen Landwirte werden als traditionell und bodenständig bezeichnet. Die Mehrheit der Befragten ist der Meinung, dass Landwirte unter schwierigen Bedingungen arbeiten müssen. Andererseits werden Sie als wenig unabhängig und unflexibel beschrieben.</p>
<h3>Kritik an romantisierendem Bild</h3>
<p>Bei der Frage, ob die Darstellung der Landwirte in den Medien &#8220;romantisierend&#8221; erfolgt, gibt es eine große Zustimmung unter den Befragten. Ein Drittel davon findet dieses romantisierende Bild allerdings negativ. Was mit der allgemeinen Stimmung unter den Landwirten einhergeht.</p>
<h3>EU-Agrarförderung von Bevölkerung akzeptiert</h3>
<p>Ein weiterer Punkt, der in der Studie abgefragt wurde, sind die EU-Agrarförderungen im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik. Mit durchaus überraschenden Ergebnissen: Immerhin finden 61% der Befragten, dass die agrarischen Förderungen (ungefähr 1,4% der Gesamtausgaben) angemessen bzw. zu gering wären.<br />
Ebenfalls überraschend für die Studienautoren war die Zustimmung auf die Frage nach Partnerschaften von kleineren Betrieben hin zu größeren: So finden immerhin 65% der Befragten, die Idee von betriebsübergreifenden Partnerschaften zur besseren Wettbewerbsfähigkeit positiv.</p>
<h3>Über den Agrardialog</h3>
<p>Der Agrardialog ist eine Veranstaltungs- und Diskussionsreihe der Gutsverwaltung Hardegg und thematisiert aktuelle Fragen aus dem Bereich der Landwirtschaft mit gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Der Agrardialog versteht sich als Impuls gebendes Diskussionsforum, das wichtige landwirtschaftliche Themen auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich macht.</p>
<h3>Über die Gutsverwaltung Hardegg</h3>
<p>Die Gutsverwaltung Hardegg, im nördlichen Weinviertel gelegen, ist einer der erfolgreichsten und innovativsten privaten landwirtschaftlichen Betriebe in Österreich. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Ackerbau, Schweinezucht, Weinbau und Landschaftspflege. Die Gutsverwaltung Hardegg teilt ihre Erkenntnisse im Bereich des modernen landwirtschaftlichen Wirtschaftens mit ihren Partnern und Kunden.</p>
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		<title>14. Agrardialog der Gutsverwaltung Hardegg</title>
		<link>http://www.hardegg.at/?p=140</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 19:33:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Europäische Agrarpolitik für die Bürger Europas &#160;  Was bringt die EU-Agrarpolitik jedem einzelnen Bürger? Warum brauchen wir eine gemeinsame europäische Agrarpolitik? Was erwarten eigentlich die Menschen von Landwirten und Nahrungsmitteln? Fragen zur Agrarpolitik diskutierte DI Maximilian Hardegg, Gastgeber und Gründer des Agrardialogs mit prominenten Gästen – mit dem ehemaligen Agrarkommissär Dr. Franz Fischler, der Motivforscherin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Europäische Agrarpolitik für die Bürger Europas</h1>
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<h2>Was bringt die EU-Agrarpolitik jedem einzelnen Bürger? Warum brauchen wir eine gemeinsame europäische Agrarpolitik? Was erwarten eigentlich die Menschen von Landwirten und Nahrungsmitteln?</h2>
<p align="left">Fragen zur Agrarpolitik diskutierte DI Maximilian Hardegg, Gastgeber und Gründer des Agrardialogs mit prominenten Gästen – mit dem ehemaligen Agrarkommissär Dr. Franz Fischler, der Motivforscherin Dr. Sophie Karmasin, dem erfolgreichen steirischen Unternehmer Karl Schirnhofer und Dr. Johannes Abentung, Direktor des österreichischen Bauernbundes.</p>
<p align="left">Maximilian Hardegg wies in seiner Einleitung darauf hin, dass Europa an der Schwelle einer neuen Planperiode (2013-2020) steht und dass die wirtschaftspolitischen Voraussetzungen, wegen der Sparpläne der Regierungen nicht schwieriger sein könnten.</p>
<p align="left">Umso wichtiger ist es für Hardegg, dass im Vorfeld der neuen GAP die Gründe, Notwendigkeiten und Ziele einer europäischen Agrarpolitik öffentlich aufgezeigt werden und ihr Nutzen für jeden einzelnen Bürger dargestellt wird, um schließlich zu beurteilen, ob die damit verbundenen Kosten gerechtfertigt sind.</p>
<p align="left">Der größte Nutzen liegt für Hardegg in der europäischen Nahrungsmittelsicherheit in Quantität und Qualität &#8211; und dies zu leistbaren Preisen. Für Hardegg sind die relativ günstigen Grundnahrungsmittel ein wesentlicher Teil der europäischen Wohlstandsentwicklung, müssen doch die außerhalb der Armut lebenden Europäer heute nur einen geringen Teil des Haushaltseinkommens für Lebensmittel aufwenden. Die so genannte Einkommenselastizität ist also im Vergleich zu Schwellenländern gering, wo jedes zusätzliche Einkommen für bessere und mehr Nahrung aufgewendet werden muss.</p>
<p align="left">Der zweite Leistungsbereich der europäischen Landwirte liegt außerhalb der Märkte. Er umfasst Klima- und Umweltschutz, Erhaltung der Kulturlandschaft, Tierschutz und die Pflege benachteiligter Gebiete. Hardegg weiß aus Überzeugung, dass die Landwirte in hohem Maß bereit sind, diese gesamtgesellschaftlichen Leistungen zu erbringen.</p>
<p align="left">Dr. Fischler hob hervor, dass Hardegg mit seiner Initiative immer wieder aktuelle Agrarthemen zur Diskussion stellt und dadurch die Sichtweise von unternehmerischen&nbsp; Landwirten in die Diskussion einbringt. Bei allen Lösungsvorschlägen sollte man den Umweltschutz und die soziale Komponente nicht außer Acht lassen, so Dr. Fischler.</p>
<p align="left">Dr. Sophie Karmasin betonte, dass die Landwirtschaft nach wie vor ein Teil der österreichischen Identität ist und die Menschen den Landwirten vertrauen. Grundsätzlich sollte die Öffentlichkeit über die Themen der Landwirte verstärkt informiert und über neue Aufgaben aufgeklärt werden.</p>
<p align="left">Auch Schirnhofer ist der Meinung, dass die Landwirte ihre Themen offen und eindeutig auf den Tisch legen müssten, sodass beispielsweise Leistungen für den Mehrpreis für alle erkennbar- und nachvollziehbar werden.</p>
<p align="left">Bauernbund-Direktor Dr. Johannes Abentung verwies auf den Unterschied zwischen Ausgaben für die Landwirtschaft und anderen Ausgaben des Staates. Eigenversorgung, Frische, Kontrollierbarkeit der Produktion liege im öffentlichen Interesse. Daher brauche es eine Differenzierung der Staatsausgaben nach Priorität. Nachdem die Lebensmittelproduktion in das staatliche Versorgungspaket gehört, könne hier auch in der GAP nicht gespart werden.</p>
<p>&nbsp; </p>
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		<title>13. Agrardialog der Gutsverwaltung Hardegg</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 12:28:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Weg zur europäischen gemeinsamen Agrarpolitik 2013 &#160;  Im Rahmen des 13. Agrardialoges am 22.03.2010 führte DI Maximilian Hardegg ein Hintergrundgespräch mit Thierry de lâ€™Escaille, Generalsekretär der ELO (European Landownersâ€™ Organisation) zum Thema &#8220;Europäische Agrarpolitik&#8221;. Wichtige Diskussionspunkte waren die Bedeutsamkeit der Einführung nötiger Maßnahmen zur Eindämmung eines sinkenden Agrarbudgets und die generell wachsende Konkurrenz am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Der Weg zur europäischen</h1>
<h1>gemeinsamen Agrarpolitik 2013</h1>
<p>&nbsp; </p>
<p>Im Rahmen des 13. Agrardialoges am 22.03.2010 führte DI Maximilian Hardegg ein Hintergrundgespräch mit Thierry de lâ€™Escaille, Generalsekretär der ELO (European Landownersâ€™ Organisation) zum Thema &#8220;Europäische Agrarpolitik&#8221;. Wichtige Diskussionspunkte waren die Bedeutsamkeit der Einführung nötiger Maßnahmen zur Eindämmung eines sinkenden Agrarbudgets und die generell wachsende Konkurrenz am Weltmarkt. Der Zusammenarbeit mit NGOs und der Unterstützung innerhalb der Bevölkerung wird dabei ein besonderer Stellenwert zugemessen.</p>
<p>De lâ€™Escaille wies gleich eingangs darauf hin, dass EU-intern großer Druck besteht, das Agrarbudget abzuschmelzen, und dass daher nach 2013 die heutige Form voraussichtlich nicht mehr zu halten sein wird. Die neuen EU-Mitglieder der baltischen Staaten sowie Polen und Ungarn haben bereits jetzt angekündigt, das System der unterschiedlich hohen Direktzahlungsniveaus innerhalb der EU in Zukunft nicht mehr akzeptieren zu wollen. Es kann sein, dass die Zahlungen bis 2020 schrittweise auf eine einheitliche Flatrate angeglichen werden, meinte de lâ€™Escaille. Wie viele Agrarexperten fordert auch die ELO, dass zuerst die gemeinsamen Ziele der GAP (Gemeinsame Agrarpolitik) nach 2013 diskutiert und fixiert werden müssen, bevor über das Budget gesprochen werden kann. Eine Möglichkeit, dem voraussichtlichen Budgetverlust der Landwirte entgegenzuwirken, sieht de lâ€™Escaille in der verstärkten Sichtbarmachung und monetären Bewertung öffentlicher Güter wie Umweltschutz, Klimaschutz, Gewässerschutz, Tierschutz und Ähnlichem. In diesen Bereichen spielt Österreich eine Vorreiterrolle, von der die Mitgliedsstaaten nur lernen könnten.</p>
<p>Der finanzielle und politische Druck auf europäische Landwirte aufgrund wachsender Konkurrenz am Weltmarkt steigt. Alle drängen in den EUMarkt und alle wichtigen Agrarregionen nehmen regen Anteil an den Entwicklungen rund um die europäische Agrarpolitik. &#8220;Die wichtigste Adresse in Brüssel in punkto Agrarpolitik ist die US-Niederlassung&#8221;, pointiert es de lâ€™Escaille. Der Druck auf die europäische Agrarpolitik wird allerdings nicht ausschließlich von den rohstofforientierten USA ausgeübt. Auch Südamerika drängt Europa zu einer vollständigen Öffnung seiner Märkte, v. a. hinsichtlich Eiweißfuttermittel, Mais, Fleisch und Getreide. Die russische Landwirtschaft schließlich plant deutliche Produktionsausdehnungen und will den weltweiten Weizenmarkt dominieren. Und auch Indien ist daran interessiert, seine Agrarexporte anzuheben. Schlussendlich Afrika – der Kontinent glaubt daran, dass nur eine völlige Öffnung der europäischen Märkte bei gleichzeitigem Aussetzen von Hilfslieferungen die afrikanische Landwirtschaft nach vorne bringen wird. Und wo bleiben da die europäischen Landwirte?</p>
<p>Laut Experten könnten die europäischen Bauern mit Veredlungsprodukten oder mit vertikaler Integration und gesicherten Produktionsketten punkten. Diese Optionen stehen laut de lâ€™Escaille allerdings nicht jedem Landwirt offen und so müssten sie vermehrt über weitere Kooperationen nachdenken. Eine alternative Einnahmequelle wäre zum Beispiel die Produktion erneuerbarer Energien. Das Problem dabei ist der Flächenbedarf, welcher die Kapazitäten zur Lebensmittelherstellung beeinträchtigen könnte. Dadurch würden die Preise für Lebensmittel steigen und somit die Versorgungslage gefährden. Die Steigerung der Produktivität und damit der Wettbewerbsfähigkeit durch die Verwendung von Gentechnik bleibt der europäischen Landwirtschaft derzeit verwehrt, denn einerseits herrscht in der Gesellschaft eine hohe, völlig irrationale Ablehnung gegenüber Gentechnik und anderseits haben viele Produzenten von Pestiziden ihren Sitz in Europa und betreiben erfolgreich Lobbying und schüren Ängste gegen gentechnisch verändertes Saatgut.</p>
<p>Zum Schluss betonte de lâ€™Escaille, dass die europäische Landwirtschaft sehr zum Nutzen der Gesellschaft über eine nachhaltige und ressourcenschonende Wirtschaftsweise verfügt. Die weltweit fruchtbarsten Ackerbaugebiete befinden sich in Europa, es besteht ein hohes Verantwortungsbewusstsein und ein hohes Maß an Fachwissen innerhalb der Landwirte. All dies, gepaart mit gemäßigten Klimazonen und sicheren demokratischen Verhältnissen machen die europäische Landwirtschaft zu einem wichtigen Partner für europäische Konsumenten und auch für die Sicherstellung der Welternährung unabdingbar. Es läge an den Politikern, dies zu erkennen und die richtigen Weichen für eine europäische Agrarzukunft unter Einbindung und Abgeltung der öffentlichen Interessen zu stellen, so der Generalsekretär der ELO abschließend.</p>
<p><img src="http://www.hardegg.at/wp-content/13 Agrardialog Escaille.jpg" alt="" /></p>
<p>Thierry de lâ€™Escaille, Generalsekretär der ELO und DI Maximilian Hardegg</p>
<p>Foto: &nbsp;© communication matters/Christian Müller</p>
<p>Über die ELO</p>
<p>Die European Landownersâ€™ Organisation (ELO) ist eine in Brüssel tätige NGO, welche in Zeiten des immer knapper werdenden EU-Budgets die Interessen von Grundbesitzern, Landwirten und Landwirtschaftsunternehmen gegenüber der europäischen Politik vertritt. Der Belgier Thierry de lâ€™Escaille (55) ist seit 1994 Generalsekretär der European Landownersâ€™ Organisation (www.elo.org)</p>
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